Lucy meldet sich 1. Teil

In der Vollmondnacht am 31. Juli/1. August ist unsere über fünfzehnjährige Hündin Lucky verstorben. In all den Jahren durften wir unzählige wunderschöne Erlebnisse mit unserer treuen, liebevollen Weggefährtin genießen. Über viele Höhen und Tiefen hat sie uns begleitet. Beim Verlassen ihres Körpers waren wir bei ihr und haben dabei die gegenseitige tiefe Liebe nochmals spüren dürfen.

Nach einigen Tagen tiefer Trauer hat sich allmählich unsere große Dankbarkeit für die wunderbare gemeinsame Zeit durchgesetzt. Ja, wir werden Lucky wieder zu uns bitten. Nach einer gewissen Zeit. Irida erhält die Botschaft: „Luna wird sie heißen!“

 

Tage und Wochen verstreichen. Irida und ich sind jetzt allein unterwegs. Allein ohne Lucky, ungewohnt, Lucky fehlt. Und doch genießen wir wieder ein Stück Freiheit. Die Freiheit die uns in den letzten Monaten gefehlt hat. Der Gesundheitszustand von Lucky hat keine gemeinsamen Ausflüge oder ähnliches mehr zugelassen. Also holen wir einiges vermeintlich Versäumtes nach.

Einige Male erhalte ich während meiner Meditationen Botschaften der Geistigen Welt betreffend Lucky: „es geht ihr gut; sie ist bei Ramona; sie ist bereit so bald ihr sie ruft ….“ Dann im September eine umfassende Botschaft: „Lucky wird ab Ende Oktober-Mitte November wieder bei euch sein.“ Meine Gedanken: „was, so schnell?“ Die Wochen vergehen. Ab und zu denke ich an Lucky, rede ich mit Irida über Lucky – die „neue“ Lucky. Die Aussicht dass bald wieder ein Hund, unsere Lucky, bei uns einziehen wird freut mich. Doch will ich das überhaupt? Ohne Haustier gestaltet sich manches bequemer, geht vieles leichter. Ich kann mich nicht eindeutig entscheiden. Am 8. Oktober erhalte ich die Botschaft der Geistigen Welt: „du hast auch in Zukunft Platz für Lucky, sie steht deiner Berufung, der Erfüllung deiner Lebensaufgabe nicht im Weg, im Gegenteil ergänzt sie.“ Und trotzdem kann ich mich noch nicht entscheiden. Bereits anfangs Oktober hat Irida die Durchsage der Geistigen Welt erhalten: „Lucky ist unterwegs zu euch.“

Am 19. November unternehme ich einen Spaziergang im Hohenemser Ried. Ich komme an einem Bauernhof vorbei und erkenne einen Border-Collie. Der offensichtlich junge Hund läuft mir entgegen. Nach wenigen Augenblicken springt er mich freudig „an“. Die Ähnlichkeit mit unserer Lucky ist unverkennbar. Ich streichle ihn. Sein Frauchen, die Bäuerin hat das Geschehen mitbekommen und will den Hund zurückrufen. Ich gebe zu erkennen, dass ich mich über das unerwartete Zusammentreffen sehr freue. Über eine Viertelstunde lang tausche ich mich mit der Bäuerin gemachte Erfahrungen mit Hunden aus. Auf dem Heimweg wird mir klar: „ja, ich gebe meinen Wunsch endgültig frei, Lucky soll wieder kommen, ich freue mich darauf!“

Noch am Abend erkundige ich mich im Internet. Vielleicht stoße ich dabei auf Lucky. Ich bin über die vielen „Angebote“ überrascht. Doch Lucky? Nein, Lucky ist nicht dabei. Auch im Tierheim nicht. Irida mahnt mich: „lass das Suchen, habe Geduld, Lucky wird sich melden!“ Gut, mache ich. Am Abend des 24. Novembers, einem Dienstag spüre ich den Impuls nochmals im Internet zu suchen. Ich surfe selten im Internet und staune über meine heutige Geduld. Nach einer knappen Stunde habe ich wohl an die hundert Hunde gesehen aber nicht Lucky. Ich bin nicht enttäuscht. Alles wird sich zur richtigen Zeit ergeben.

Forstsetzung folgt

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