Tagebuchauszug 15.Februar 2016

Anfangs fühle ich mich gut. Im Laufe des Vormittags kehrt der Selbstzweifel, die Angst nicht zu entsprechen, den hohen Ansprüchen mir gegenüber nicht zu entsprechen verstärkt zurück. „Sonderbare“ Gefühle im Brustbereich stellen sich und „unterstreichen“ das Ganze. Erst kurz vor dem Mittagessen informiere ich Irida über meine Situation. Unter anderem ist sie der Meinung ich würde immer wieder Beweise durch die Geistige Welt, Rückmeldungen von anderen Menschen usw. benötigen um gut drauf zu sein.

Das Vertrauen in mich und die Botschaften der Geistigen Welt würden mir fehlen. Ja, das mit dem zu geringen Vertrauen stimmt wohl. Warum eigentlich? Ich weiß es nicht. Die Angst nicht zu entsprechen – wem nicht zu entsprechen? Wohl mir selbst nicht, meinen eigenen Vorstellungen nicht zu entsprechen, diese nicht erfüllen zu können ist groß.

In der Mittagspause lege ich beide Hände auf meine Brust und entspanne mich. Rasch bemerke ich die wohlige Wärme die sich in meinem Oberkörper ausbreitet. Die Worte der Geistigen Welt: „Mensch Herbert! Warum quälst du dich??? Du bist vollkommen, du bist ein Teil Gottes, zudem wirst du geliebt, bist du beschützt und geführt! Was soll das? Was bringt es dir dich solchen Zwängen zu unterwerfen? Erkenne die Angst an, sie darf sein. Sobald du die Angst annimmst verliert sie ihre Kraft und transformiert sich! Die Entscheidung liegt bei dir! Es liegt in deinen Händen dich wieder ins Wohlbefinden, ins Vertrauen zu führen! Lass es dir gutgehen, das ist dein Grundrecht! Nur du selbst kannst dir im Wege stehen! Vertraue! Vertraue! Vertraue auf dich selbst so wie du auf die Geistige Welt vertraust!“

Nachdem Aufstehen fühle ich mich besser. Das nicht wirklich angenehme Befinden im Oberkörper ist noch vorhanden jedoch nicht mehr bedrohlich. Ich hoffe dass es im Laufe des Tages durch Wohlbefinden abgelöst wird.

Während ich im Tagebuch schreibe passiert folgendes: (13.40 Uhr)

ein Sms von Maria trifft ein: „Herbert, einem jungen Mann (20 Jahre) wurde heute Nacht im Traum der Elron oder Elerion auf den rechten Unterarm geschrieben. Kannst du darüber eine Information bekommen? Danke – Maria.“ Im ersten Moment fühlt sich das Ganze befremdlich an. Was soll gerade ich da machen? Kann ich das überhaupt? Ist das mein Ding? Bin ich Traumdeuter? Will ich das? Ich beschließe die Anfrage sacken zu lassen und mich damit zu befassen wenn ich den entsprechenden Impuls dazu bekomme.

Eine E-Mail trifft ein. (13.45 Uhr) Ich schaue nach und lese:

Hallo Herbert,

hab dir soeben ein Sms geschickt.

Der Junge wurde im Traum ins Bett gepresst und gewaltsam der rechte Arm ausgestreckt, damit der Name auf seinen Unterarm geschrieben werden konnte. Er spricht von Schlafparalyse.

Kannst du darüber eine Info bekommen?

Glg. Maria

Gut, Maria denkt doppelt genäht hält besser. Naja, ich bleibe bei meiner Entscheidung auf einen entsprechenden Impuls zu warten. Ehrlich gesagt ich weiß nicht genau was „Schlafparalyse“ ist bzw. bedeuten soll. Ich schaue nicht im Internet nach. Ich will bei einer Nachfrage bei der Geistigen Welt nicht mit verstandesmäßigen vorigen Nachforschungen „belastet“ sein. Beim Schreiben dieser Worte stellt sich mir die Frage: „wenn du solche Überlegungen anstellst deutet dies darauf hin dass du die Botschaft der Geistigen Welt nicht als reine Botschaft anerkennst, sondern du die Befürchtung hast die Worte könnten sich mit deinem Verstand vermischen“. Ich höre, ich spüre in mich hinein: „solche Befürchtungen sind unbegründet. Stets fließen die Worte der Geistigen Welt. Dein Verstand ist in solchen Augenblicken nicht involviert. Selbst wenn er sich einmischen wollte würdest du das sofort bemerken und sein Ansinnen außer Acht lassen!“ Oh, das tut gut. So ist es! Ich vertraue! Ich bin Vertrauen! Danke! Danke! Danke! JJJ

Kurt ruft an und lädt mich auf einen Espresso in sein Büro ein. Luna soll dabei sein. Er wünscht sich dass ich Luna in sein Amt mitnehme und dazu noch ins Büro des obersten Chefs! Karl hat an Luna einen richtigen Narren gefressen. Er weiß das wunderbare Wesen, so wie er Luna immer wieder nennt, mit seinen starken, wohltuenden Energien sehr zu schätzen. J

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