Wundersame Neuvermietung Teil 1

Mitte April 2016
In unserem Vermietungsgebäude werden überraschend Räumlichkeiten frei da der von mir sehr geschätzte Mieter verstorben ist. Ein guter Freund informiert mich dass Manuel eine Mietmöglichkeit sucht in der er wohnen und gleichzeitig seine künstlerischen Aktivitäten ausführen kann. Manuel ist ein begnadeter Maler und Bildhauer und sehr spirituell. Ich kenne Manuel seit einigen Jahren und komme bestens mit ihm klar. Zudem hat er für uns zwei wunderbare, tiefsinnige Airbrush-Bilder kreiert. Ich melde mich bei Manuel.

Ja, er hat Interesse und will in einer Stunde zur Besichtigung eintreffen. Das Inventar vom Vormieter ist noch nicht ausgeräumt. Daher präsentiert sich das Mietobjekt in einem etwas chaotischen Zustand.

Manuel kommt pünktlich zur Besichtigung der Räumlichkeiten. Ich spüre starke Energien die ich im Moment nicht einordnen kann. Während ich noch aufs WC muss, übernimmt Michi spontan den ersten Teil der Besichtigung. Er kennt Manuel. Beide kommen sehr gut miteinander aus. Ich spüre gemischte Gefühle. Einerseits habe ich Vertrauen, andererseits ist Manuel ein Künstlertyp und vielleicht nicht so verlässlich wie „man“ sich das bei einem Mieter so wünschen würde. Meine Gefühlswelt und mein Verstand sind nicht im Einklang. Manuel hat Interesse und würde am liebsten bereits ab Mai einziehen. Ich bin mir nicht sicher ob ich das so will. Wir vereinbaren eine Bedenkzeit bis Ende der Woche. Ich will das Ganze noch sacken lassen. Allerdings fühle ich mich in diesen Momenten nicht wohl. Wir verabschieden uns herzlich.

Anschließend informiere ich Irida über das Gespräch. Sie rät mir meine Bedenken loszulassen, ins Vertrauen zu kommen. Ich soll Manuel zusagen. Michi ist derselben Meinung. Wie so oft hat er die gleichen oder die ähnlichen Vorstellungen wie seine Mutter. Und oft zu meinem Vorteil, zu unserem gemeinsamen Nutzen! Gut, dann ist ja alles klar. Ja, dann machen wir das so! Sofort rufe ich Manuel an und teile ihm unsere Entscheidung mit. Er freut sich und sagt spontan zu. Wir klären noch einige kleine Details. Eine Mietkaution kann er allerdings nicht sofort aufbringen. Er sagt zu dies in den nächsten Monaten ratenweise nachzuholen. Naja, dies entspricht zwar nicht meinen „geschäftlichen“ Vorstellungen. Und doch akzeptiere ich seinen Vorschlag vertrauensvoll. Manuel wird sicher bemüht sein.

Beim Mittagessen informiere ich Christian über die Entscheidung. Er hegt Bedenken, vor allem da ich Manuel zugesagt habe in den Räumlichkeiten auch wohnen zu dürfen, seinen offiziellen Hauptwohnsitz zu beziehen. Dagegen sprechen einige rechtliche Bedenken. Wir diskutieren hin und her. Ich habe mein Handy auf lautlos geschaltet und schaue trotzdem nach wer sich jetzt gerade um 12.00 Uhr meldet. Es ist Manuel: „warte mit dem Vertrag noch bis Ende der Woche, das geht mir alles zu schnell, ich muss noch überlegen!“ Auch gut. Ich sage zu. Und doch bin ich enttäuscht. Erst ein freudiges „Ja“, dann doch noch warten.

Bei der Garten-„Arbeit“ am Nachmittag komme ich auf andere Gedanken. Auch jetzt läuft alles sehr harmonisch und liebevoll, ja liebevoll. Die Gespräche mit Christian, mit Michi, das gemeinsame Kaffeetrinken, das freudige Herumtollen von Luna usw. – ja, da kommt Freude auf. Danke! Danke! Danke!

Nach dem Abendessen mache ich eine Meditation. Rasche spüre ich angenehme Energien und die Antworten auf meine Fragen folgen ebenso rasch: „betreffend der Neuvermietung der Räumlichkeiten befindest du dich mal in der fünften mal in der dritten Dimension. Dein Verstand wirkt mit, holt alle seine diesbezüglichen Erfahrungen mit ins Boot, deine Seele will vertrauen und in der fünften Dimension bleiben. Das entsprechende Hin und Her bleibt somit nicht aus. Du brauchst dir wegen der Neuvermietung keinerlei Sorgen zu machen. Diese wird zu deinem Wohl, zum beiderseitigen Wohl und zum Wohle des Allerhöchsten geschehen. Du brauchst nichts dazu beizutragen, außer im Vertrauen zu bleiben. Wer der neue Mieter sein wird braucht dich heute nicht zu interessieren. Dein rechtes Auge ist zurzeit in der Tat etwas „lädiert“. Dies ist jedoch nur vorübergehend. Aus dieser „Talsohle“ wird es bald „auftauchen“ und sich in vollkommene Frische wandeln. Hab Geduld! Auch beim derzeitigen Taubheitsgefühl in den zwei Zehen gilt dasselbe. Das wird sich bald lösen. Hab auch damit Geduld!“ Nach der Meditation fühle ich mich wieder richtig gut. Danke! Danke! Danke! JJJ

Dienstag, 12. April

Gegen fünf Uhr wache ich auf. Obwohl ich ruhig bin, kann ich nicht sofort wieder einschlafen. Die Geschichte mit der Neuvermietung geht mir durch den Kopf. Der Verstand läuft zur Hochform auf und sieht die Vorteile der raschen Neuvermietung. Er drängt die Frage betreffend der Wohnmöglichkeit rechtlich abzuklären. Nach einiger Zeit schlafe ich wieder ein.

Ich genieße die morgendliche Routine. Alles läuft bestens. Nach meinem Eintreffen im Büro hole ich zwei Rechtsauskünfte beim Amt der Stadt Hohenems und beim Konsumentenschutz ein. „Gescheiter“ werde ich dadurch nicht. Die Auskünfte bringen keine neuen Erkenntnisse. Kein Wunder, schließlich habe ich diesbezügliche jahrzehntelange reiche Erfahrungen. Ich bin im Zweifel ob ich Manuel nochmals anrufen soll. Schließlich tausche ich mit Irida aus und rufe ihn an. Ich will ihm mitteilen, dass ich dem Hauptwohnsitz zustimme und sich so eigentlich grünes Licht für den Vertragsabschluss ergibt. Ein richtig gutes Gefühl stellt sich bei mir allerdings nicht ein. Ist da der Verstand der dominierende Faktor? Manuel hat für sich bei der Geistigen Welt nachgefragt. Anfangs verstehe ich seine Worte als Zusage dann kristallisiert sich jedoch heraus, dass er wohl nicht lange bleiben würde. Es zieht ihn in die Welt hinaus. Er will noch viel kennenlernen. Auch gut. Ja sehr gut!!! Hiermit ist Klarheit geschaffen. Der Deal kommt nicht zustande! Jetzt fühle ich mich wieder gut. Frei, zufrieden und bereits freudig informiere ich Irida. Ich beschließe im Vertrauen zu bleiben. Das Ziel ist klar, alles dazu Passende wird sich ergeben. Danke!

Zudem interessieren sich die Herren des Freizeitvereins zumindest einen Teil der Räumlichkeiten zu mieten. Der Verein ist seit etlichen Jahren im Altbauteil unseres Gebäudes eingemietet. Immer wieder freue mich über das gute beiderseitige Einvernehmen. Den mit Ende Oktober auslaufenden Mietvertrag werde ich allerdings nicht verlängern. Die Sanierung und der Umbau des Altbauteils stehen an. Dort werden unsere Behandlungs- und Seminarräume entstehen. Im Weiteren habe ich die mögliche Neuvermietung bei der Stadt Hohenems gemeldet und im örtlichen Gemeindeblatt inseriert.

Donnerstag, 21. April

Die freundliche Dame vom Stadtmarketing meldet sich betreffend Vermietung der Räumlichkeiten. Der Gesangsverein Nibelungenhort und die Faschingszunft Galgenbrüder benötigen ab Sommer 2016 eine neue Unterkunft. Nein, die will ich nicht! Diese Vereine waren etliche Jahre bei uns eingemietet. Die Probleme mit den Mitgliedern des Gesangsvereins haben uns damals einige Male zur Weißglut gebracht. Und doch meldet sich im Laufe des Gesprächs mein Verstand und sucht nach Lösungen um „mich“ umzustimmen. Sofort hat er Lösungen parat. Ich will jedoch keinen Kontakt und deponiere dies auch. Kurz nach dem Gespräch fühle ich mich schlecht. Mir ist übel, panikartige Vorboten machen sich bemerkbar. Fremdenergien! Ich bitte die Geistige Welt um Hilfe und sofortige Transformation in Licht und Liebe. Meine Seele hat sofort gespürt dass eine Vermietung an den Gesangsverein für uns/mich nicht gut wäre und sie das auch nicht will. Ich danke für das schnelle, klare Zeichen! Danke! Danke! Danke! Sofort fühle ich mich wieder gut. JJJ

Fortsetzung Teil 2 folgt

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