Luna Lucky

15.September 2016

Lucky – Luna (Urlaub in Salzburg)

Wir fahren nach Altenmarkt-Zauchensee. Inmitten des Schigebietes auf rund 1200 m Seehöhe befindet sich der Zauchensee. Im Jahre 2001 haben wir mit Michi und Lucky in Zauchensee unseren Sommerurlaub verbracht. Mindestens einmal, meist mehrmals am Tag spazierten wir mit Lucky um den See.

Bereits am ersten Tag nach unserer Ankunft erkundete Michi mit Lucky die Umgebung. Nach kurzer Zeit kamen beide zurück, Michi lachend, Lucky triefend nass. Sie war das erste Mal schwimmen. Ob freiwillig oder unfreiwillig haben wir nie ganz herausgefunden.

Jedenfalls waren die Beiden in einem Ruderboot unterwegs – unser 14-jähriger Sohn und Lucky im Alter von 14 Monaten. Ab dem Zeitpunkt war Lucky ganz erpicht darauf im See zu schwimmen, Stöcke zurückzubringen, im Seebereich herumzutollen.

Allerdings gab es auch weniger schöne (?) Erlebnisse. Damals hatte ich noch unter den Nachwirkungen meines Burnouts zu kämpfen. Bei einer Wanderung mit Irida erlitt ich eine massive Panikattacke, eine von der Art von der man hofft dass so etwas nie mehr wiederkommt. Irida spricht mich heute darauf an. Ich habe nicht mehr daran gedacht. Ja, sie war auch mit involviert was für Irida eine große Herausforderung, schwere Belastung war. Nicht verwunderlich dass sie sich daran erinnert. In dieser Zeit musste sie in der Tat viel mitmachen und hat mir viel, sehr viel geholfen. Ohne Irida hätte ich diese schwere Zeit wohl noch schwerer erlebt und ich wüsste nicht wie diese ich ohne Iridas Hilfe überstanden hätte.

Unser „fixes“ Vorhaben eine Runde um den See zu gehen führen wir nicht aus. Die Straße führt uns zum Seilbahnzentrum. Eine Seilbahn ist in Betrieb. Super, da können wir ja die für Flachau geplante Bergfahrt nachholen. Mein Verstand schaltet sofort, der Weg um den See ist ja zu kurz, die 1-2 km sind einfach zu wenig. Die Bedenken dass Luna und auch wir auf Grund der ungewohnten Tätigkeiten, der Essensumstellung, der Luftveränderung usw. ein wenig müde sind wischt mein Verstand in alter Bravour vom Tisch. Bevor wir zur Kassa gehen bleibt die Bahn stehen. Der Föhn wird stärker. Dies ist jedoch nicht der Grund für das Stillhalten der Bahn. Aber Grund genug die Aktion nochmals zu überdenken, nein, sich nochmals hineinzufühlen. Und siehe da – die Bergfahrt ist nicht stimmig. Also studieren wir die Wegweiser und entscheiden uns auf eine Alm zu wandern. Nach ein paar hundert Meter erkennen wir dass der weitere Weg zumindest auf Sichtweite asphaltiert ist. Nein, wir wollen nicht auf einer asphaltierten Straße wandern. Genug liebe Geistige Welt, jetzt haben wir – sogar ich (J) – kapiert: umkehren und zum See gehen.

Nach einer Viertelstunde erreichen wir den See. Wir staunen nicht schlecht als Luna direkt samt Leine ins Wasser zieht. Das hat sie bisher noch nie gemacht. Schon oft sind wir in unserer Gegend an Baggerseen, Bächen und größeren Wasserläufen vorbeispaziert. Nie wollte Luna zum Wasser. Auch unsere diesbezügliche Aufforderung hat sie nie befolgt. Und heute am Zauchensee will sie ins Wasser! Genauso wie damals Lucky! Ich löse die Leine und schon schwimmt unsere kleine Maus als wäre es das Selbstverständlichste der Welt. Gut, Luna ist schon einige Male kurz in unserem Teich geschwommen, aber noch nie in fremden Gewässern. Beim Rundgang um den See verhält sich Luna genauso wie früher Lucky. Erstmals holt sie freudig Stöckchen aus dem Wasser, saust und tollt an den gleichen Stellen wie dazumal Lucky herum. Hat Luna die Erinnerung aus ihrer Zeit als Lucky „mitgenommen“? Ja, da sind wir uns ganz sicher. Die Worte der Geistigen Welt in einer Meditation von Irida haben sich wieder – was auch sonst – bewahrheitet: „ihr werdet in Vielem Lucky erkennen“! Wie wahr, wie wahr. Danke! Danke! Danke! JJJ

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