Tagebuchauszug 5. Mai Teil 1

Dienstag, 5. Mai Teil 1
Ich wache früh auf und spüre bereits starke Energien. Das beunruhigt mich. Dazu kommen die Gedanken: „heute Buchhaltung weiter machen, offene Fragen klären, schaffe ich das? Zudem kommen mittags unsere Enkel auf Besuch, usw. Diese Gedanken machen mir Angst. Warum eigentlich? Nach einiger Zeit kann ich wieder einschlafen. Noch während des Frühstücks melden sich nicht nur die Energien sondern auch die Angst zurück. Die Unruhe steigt. Irida kann mein Verhalten nicht verstehen. „Schon wieder! Wann kapierst du endlich?“

Ich beschließe im Wintergarten abzuliegen um bei der Geistigen Welt nachzufragen. Die Botschaft von Erzengel Uriel kommt sofort: „deine Situation ist in der Tat schwer auszuhalten, eine mächtige Ansammlung von Angst macht dir zu schaffen, dazu hat sich dein Verstand eingeschaltet und macht das Ganze noch bedrohlicher, es sind alte Ängste, Überlebensängste aus diesem Leben, nimm sie an, akzeptiere sie, bedanke dich bei den Ängsten und schicke sie zur Transformation, die Ängste haben ihre Schuldigkeit getan und können sich jetzt verabschieden, schicke sie in Liebe, mache es mit dem Verstand gleich, bedanke dich bei ihm, er hat dir wunderbare Dienste geleistet und dich lange Zeit durchs Leben geführt, jetzt hat dein Höheres Selbst das Kommando übernommen, teile dies deinem Verstand ganz klar und konsequent mit, du brauchst ihn weiterhin für Dinge die nicht in den Bereich deines Höheren Selbst fallen, er ist ein Teil von bei dir, sich jedoch nur einbringen wenn du, wenn dein Höheres Selbst, deine Seele dies will, du bist in jedem Moment geschützt und geführt, dir kann nichts passieren was nicht zu deinem Wohle ist, gehe auf deinem Weg weiter, wunderschöne Belohnungen warten auf dich, du wirst noch einige Jahrzehnte zum Wohle der Menschen und Wohle des Allerhöchsten auf dieser Erde wirken!“

Die Botschaft von Erzengel Uriel beruhigt mich und ich beginne sofort mit der Umsetzung seiner Empfehlungen. Zwischendurch bemerke ich, dass Irida zum Einkaufen gefahren ist. Und dies trotz meiner Befindlichkeiten! Vorab bin ich enttäuscht. Dann kann ich ihr Verhalten verstehen. Die Angst gibt sich als riesige, lange Wasserwelle, gefühlte zehn Meter hoch, zu erkennen. Der Verstand hingegen scheint verstanden zu haben und hat sich bereits zurückgezogen. Ich setze alle meine Kraft ein um die Welle wegzudrücken, ihr klar zu machen dass sie sich zurückziehen, sich auflösen soll. Nach einiger Zeit gelingt mir das und die Welle wird niedriger, flacher, verliert ihre Bedrohlichkeit und zieht sich zusehends zurück.

Ich fühle mich wieder wohl und bin mir sicher, dass mir ein großer Sieg gelungen ist. Freude kommt auf. Ich bedanke mich bei der Geistigen Welt für die wunderbare Hilfe. Auf dem Esszimmertisch liegt ein Zettel. Irida teilt mir dass sie Lucky zum Einkaufen mitgenommen habe und wünscht mir gute Gedanken. Am heutigen Morgen habe ich mir vorgestellt, anstatt mit dem Auto mit dem Fahrrad zu Friseurtermin zu fahren. Diese Idee habe ich wieder verworfen da Lucky gern Auto fährt und ich ihr zu Liebe auf das Fahrradfahren verzichte. Jetzt kann ich doch mit dem Fahrrad fahren! Achtung auf meine Gedanken! Die Umsetzung erfolgt immer noch schneller! Das wird mir in diesem Moment wieder sehr bewusst.

Leave your comments

Post comment as a guest

0

Comments (3491)

Load Previous Comments